Der See Druskonis und der Vijūnėlė-Park, Mergelių akys

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Wenn Ihnen der Vijūnėlė-Park für einen Spaziergang oder Fahrradausflug zu klein erscheint, hängen Sie eine Tour um den See Druskonis an. Und wenn Sie dann immer noch Kraft haben, wandern oder fahren Sie südwärts noch einen Kilometer, bis Sie in einer Niederung zwei Seen glitzern sehen - Mergelių akys.

Der Vijūnėlė-Park bietet alles, was man für geruhsame Erholung in der Natur nur wünschen kann: einen ca. 4,5 km langen Rad- und Wanderweg, einen Badeteich mit Sandstrand, Umkleidekabinen, ein Café und einen Spielplatz. Der Teich wird aus dem See Mergelių akys über die Vijūnėlė gespeist. Jedes Jahr zum Frühlingsanfang erblüht auf den Rasenflächen des Vijūnėlė-Parks eine Allee aus Tausenden von Narzissen und Kirschblüten.

Ganz in der Nähe liegt der See Druskonis mit seinem malerischen Ufer und Kurortvergnügungen wie Wasserrad- und Bootsfahren. Umsäumt wird der See von einem Radweg. In der Mitte des letzten Jahrhunderts soll der See umgekippt sein, woraufhin die Stadt beschloss ihn zu reinigen. Der damalige Grund des Sees wurde von eineinhalb auf vier Meter vertieft. Während der Arbeiten fand man im Schlamm geheime deutsche Landkarten aus dem Zweiten Weltkrieg mit Darstellungen geheimdienstlicher Objekte der Region Grodno in Belarus.

Kaum anderthalb Kilometer südwestlich des Kurorts gelangt man zu Fuß oder per Rad an einen kleinen, leicht sumpfigen See mit dem ungewöhnlichen Namen Mergelių akys („Mädchenaugen“). Von oben betrachtet würden Sie merken, dass es sich in Wirklichkeit um zwei kleine Seen handelt, die durch eine Landenge getrennt sind.

Die Gedächtnisstätte am Ufer des Sees ist den zu Beginn der sowjetischen Besatzung in den Jahren 1944 bis 1953 im Bezirk Druskininkai gefallenen Partisanen der Truppe Merkys (später Kazimieraitis), Bezirk Dainava, gewidmet. Die Leichen der ermordeten Kämpfer hatten die Besatzer damals in den See geworfen.

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